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Dr.plajin: Antimikrobielle Kaltplasma-Behandlung bei Nagelpilz und gleichzeitig präventiver Hautschutz
Das GEHWOL TECH Kaltplasmagerät nutzt einen gezielt geführten, geerdeten Plasmastrom: Hochaktive und regulierende Plasmaelemente wirken zusammen – für antimikrobielle Therapie und präventive Hautpflege in einem System.

Pressemitteilung -

BEAUTY News 2026! Kaltplasma neu gedacht: Maximale Wirkung bei minimaler Ozonemission

GEHWOL TECH setzt mit Dr.plajin neue Maßstäbe für Sicherheit – und erklärt das Wirkprinzip hinter antimikrobieller Therapie und Hautregeneration.

Ozonemissionen gelten als einer der entscheidenden Sicherheitsfaktoren beim Einsatz von Kaltplasmageräten in Innenräumen. Mit dem GEHWOL TECH Kaltplasmagerät Dr.plajin steht nun eine Technologie zur Verfügung, die dieses Thema neu bewertet: Messungen nach DIN SPEC 913151 zeigen Ozonwerte von rund 33 µg/m³ – etwa 70 % unter dem EU-Arbeitsplatzgrenzwert und deutlich unter den Werten vergleichbarer Geräte. Damit ist ein kontinuierlicher Einsatz ohne Lüftungspausen möglich – auch in kleineren Behandlungsräumen. Niedrige Ozonemissionen sind dabei nicht nur ein Sicherheitsmerkmal, sondern zugleich Ausdruck eines kontrollierten Plasmas.

Was ist Kaltplasma – und warum wirkt es?

Kaltplasma entsteht, wenn Umgebungsluft durch Energiezufuhr in ein aktives Teilchenfeld überführt wird. Dabei bildet sich ein hochreaktiver Mix aus freien Elektronen sowie reaktiven Sauerstoff- und Stickstoffspezies (ROS/RNS). Diese reaktiven Spezies sind die eigentliche Wirkkomponente: Sie lösen gezielt oxidative Prozesse aus, indem sie Mikroorganismen Elektronen entziehen. Bakterien, Pilze und Viren verfügen über keine ausreichenden Schutzmechanismen gegenüber diesem oxidativen Stress – ihre Zellstrukturen werden destabilisiert und inaktiviert. So entsteht eine effektive antimikrobielle Wirkung, die unabhängig von klassischen Resistenzmechanismen funktioniert.


Oxidativer Stress – Risiko und Chance zugleich

Oxidative Prozesse wirken jedoch nicht ausschließlich auf Mikroorganismen. Auch die menschliche Haut reagiert darauf – allerdings kontrolliert und differenziert. Der menschliche Organismus verfügt über Schutzmechanismen zur Aufrechterhaltung der sogenannten Redox-Balance. Dabei wird oxidatives Potenzial gezielt reguliert und durch Reduktionsprozesse ausgeglichen. Entscheidend ist die Intensität: Während hohe oxidative Belastung schädigend sein kann, führen niedrige, kontrollierte Reize zu einem positiven Effekt im Sinne der Hormesis2-3. In diesem Bereich werden Zellkommunikation, Regeneration, Mikrozirkulation sowie die Bildung von Kollagen und Elastin stimuliert. Kaltplasma bewegt sich – richtig gesteuert – genau in diesem Spannungsfeld zwischen antimikrobieller Wirkung und biologischer Stimulation und bietet daher neben therapeutischen Ansätzen etwa im Bereich der Mykosebehandlung4 auch die Möglichkeit zum Einsatz in der präventiven, regenerativen und stimulierenden Hautpflege5.


Die Schlüsselrolle der Elektronen: Regulation statt Zufall

Der zentrale Unterschied liegt in der Steuerung dieses Prozesses. Beim Kaltplasmagerät Dr.plajin von GEHWOL TECH System (patentiertes kontaktloses System) übernehmen freie Elektronen eine entscheidende regulative Funktion. Sie wirken als schneller, vorgelagerter Puffer, der oxidatives Potenzial gezielt reduziert und damit die Redox-Balance der Haut unterstützt. Gleichzeitig bleibt die antimikrobielle Wirksamkeit der reaktiven Spezies erhalten. So entsteht kein unkontrollierter oxidativer Stress, sondern ein fein abgestimmtes Wirkprofil: aggressiv gegenüber Keimen, zugleich verträglich und stimulierend für die Haut.


Das DR.PLAJIN-Prinzip: gerichtetes Plasma statt Streuverlust

Diese Balance ist das Ergebnis gezielter technischer Entwicklung. Das patentierte DR.PLAJIN-Prinzip basiert auf einem kontaktlosen, geerdeten Verfahren, bei dem ein gerichteter Plasmastrom zwischen Gerätekopf (Plasmaquelle) und Behandlungsfeld erzeugt wird. Durch die Erdung wird der Körper zum elektrischen Gegenpol. Dadurch werden alle aktiven Plasmabestandteile gezielt zur Haut geführt, anstatt sich unkontrolliert im Raum zu verteilen. Das Ergebnis ist eine präzise, kontrollierte und reproduzierbare Anwendung – bei gleichzeitig minimaler Belastung der Umgebungsluft.

Der kinetische Hebel: Erst Schutz, dann Wirkung

Ein weiterer entscheidender Mechanismus liegt in der Physik der Teilchen selbst: Leichte, hochmobile Elektronen erreichen die Haut deutlich schneller als die trägeren reaktiven Spezies. Dadurch entsteht zunächst ein schützendes Elektronenreservoir auf der Haut. Erst im Anschluss entfalten die reaktiven Bestandteile ihre Wirkung – jedoch bereits reguliert und abgeschwächt. Dieses Prinzip ermöglicht erstmals, was lange als Widerspruch galt: eine starke antimikrobielle Wirkung bei gleichzeitiger Hautprotektion und biologischer Stimulation.

Steuerbare Wirkung: Abstand und Zeit als therapeutische Parameter

Die Wirkung von Kaltplasma ist kein statischer Effekt, sondern gezielt steuerbar. Abstand und Behandlungsdauer bestimmen das Verhältnis von oxidativer Intensität und regulativer Wirkung. Kurze Distanzen und kürzere Anwendungen fördern eine intensive antimikrobielle Wirkung. Größere Abstände und längere Behandlungszeiten verschieben den Fokus hin zu regenerativen, präventiven und hautstärkenden Effekten. Damit wird Kaltplasma zu einem vielseitigen Instrument, das sich flexibel an unterschiedliche Therapie- und Pflegeziele anpassen lässt.

Breites Anwendungsspektrum in Podologie und Kosmetik

Die Kombination aus antimikrobieller Wirkung und regulativer Hautstimulation eröffnet ein breites Anwendungsspektrum:

Beispielanwendungen in der Podologie:

  • Nagel- und Hautmykosen
  • Warzen und virale Läsionen
  • Rhagaden und entzündliche Prozesse
  • Diabetisches Fußsyndrom (im Rahmen der IFU)
  • Präventive Anwendungen bei empfindlicher Haut

Kosmetik und kosmetische Fußpflege

  • Regeneration und Stimulation der Mikrozirkulation
  • Unterstützung der Hautbarriere
  • Anti-Akne- und entzündungshemmende Anwendungen
  • Anti-Aging- und Regenerationsbehandlungen
  • Optimale Vorbereitung der Haut auf Wirkstoffe

Fazit

Mit dem GEHWOL TECH Kaltplasmagerät wird Kaltplasma erstmals vollständig kontrollierbar: niedrige Ozonemissionen als messbarer Sicherheitsindikator treffen auf ein physikalisch gesteuertes Wirkprinzip. Das Ergebnis ist eine Technologie, die antimikrobielle Therapie und präventiven Hautschutz nicht trennt, sondern in einem System vereint – sicher, effizient und vielseitig einsetzbar.

Quellen

  1. HAWK Göttingen, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit, Messbericht nach DIN SPEC 91315
  2. von Woedtke, T., Schmidt, A., Bekeschus, S., Wende, K., & Weltmann, K.-D. (2019). Plasma Medicine: A Field of Applied Redox Biology. In Vivo, 33(4), 1011–1026. https://doi.org/10.21873/invivo.11570
  3. Busco, G., Robert, E., Chettouh-Hammas, N., Pouvesle, J.-M., & Grillon, C. (2020). The emerging potential of cold atmospheric plasma in skin biology. Free Radical Biology and Medicine, 161, 290–304. https://doi.org/10.1016/j.freeradbiomed.2020.10.004
  4. Gnat, S., Łagowski, D., Dyląg, M. et al. Cold atmospheric pressure plasma (CAPP) as a new alternative treatment method for onychomycosis caused by Trichophyton verrucosum: in vitro studies. Infection 49, 1233–1240 (2021). https://doi.org/10.1007/s15010...
  5. Schmidt A, Dietrich S, Steuer A, Weltmann KD, von Woedtke T, Masur K, Wende K. Non-thermal plasma activates human keratinocytes by stimulation of antioxidant and phase II pathways. J Biol Chem. 2015 Mar 13;290(11):6731-50. doi: 10.1074/jbc.M114.603555. Epub 2015 Jan 14. PMID: 25589789; PMCID: PMC4358097.

Vorteile von Dr.plajin auf einen Blick

  • Praxisgerecht & wirtschaftlich: kontaktlos, ohne Verbrauchsmaterialien, hygienisch, wartungsarm
  • Breiter Wirkfächer: Antimikrobielle Therapie und präventive Hautpflege in einem System – individuell justierbar
  • Große Behandlungsfläche (≥ 400 cm²): geeignet für podologische und kosmetische Indikationen
  • Sichere Anwendung in Innenräumen: keine gesundheitlich bedenklichen Ozon- oder Stickoxidwerte

Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten

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Die Eduard Gerlach GmbH ist mit ihrem GEHWOL Markenkosmos einer der beliebtesten Komplettanbieter für Fußpflege-Präparate und -Technik sowie Marktführer im Fußpflegefachhandel. Basierend auf eigener Forschung und Entwicklung umfasst das Vollsortiment Kosmetika, Medizinprodukte und Arzneimittel zur Fußpflege und Fußgesundheit mit unterschiedlichen Darreichungsformen, Galeniken und Wirkstoffformulierungen sowie für unterschiedliche Hauttypen und Hautprobleme. Die Präparate sind ausschließlich in Fußpflege- und Podologiepraxen, Kosmetikinstituten sowie Apotheken erhältlich.

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