News -
Zum Welttanztag am 29. April: Tanzen bewegt
Der Tanz zählt zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschheit. Bereits vor Jahrtausenden entwickelten sich die unterschiedlichsten Formen und Stile. In prähistorischen Gesellschaften nutzten Menschen Tänze als rituelle Handlungen. Damit wurden beispielsweise Jagderfolge, Fruchtbarkeitsrituale oder kriegerische Auseinandersetzungen gefeiert. In der Entwicklungsgeschichte kamen religiöse, soziale und kulturelle Anlässe hinzu. Als integraler Bestandteil fast aller Kulturen in der Welt dient der Tanz in modernen Gesellschaften der Unterhaltung, der Kunst, dem Sport oder als Therapie, was durch den internationalen Tag des Tanzes am 29. April eines jeden Jahres gewürdigt wird. Initiator des Tages war im Jahr 1982 das ITI-UNESCO (Internationale Theaterinstitut, eine Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation)1.
Tanzfestivals, Tanzcafés, Ballett, Regentanz, Tanz-Wettkämpfe, religiöse Tänze, Ententanz, klassische Tanzstile, Kulturtänze, Break Dance, Ausdruckstanz, Khatak (Indien), afrikanische Tänze, Tanztherapie, Tango, Hip-Hop, traditionelle Volkstänze, mittelalterliche Hoftänze, Aufführungen… - allein die Anzahl unterschiedlicher Tanzanlässe und -arten zeigt schon die Bedeutung. Mehr noch: Der Tanz dient nicht allein der künstlerischen Selbstentfaltung und dem Ausdruck. Er führt Gemeinschaften zusammen, bewahrt und vermittelt kulturelle Identitäten, ermöglicht den Ausdruck von Emotionen oder fördert sogar Heilung und Wohlbefinden. Der Welttanztag feiert die universelle Sprache des Tanzes und verbindet die Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihrer Herkunft.
Unbeschwertes Vergnügen
Mit dem Tanzen werden auch viele positive Effekte verknüpft2. So senkt ein geringerer Cortisolspiegel im Blut Stressempfinden. Tanzen regt die Ausschüttung der Glückshormone Dopamin und Endorphin an, trainiert das Gehirn und macht beweglicher und reaktionsschneller. Dabei stellt der Tanz eine oft intensive körperliche Aktivität dar und beansprucht durch wiederholte und schnelle Bewegungen, ständige Drehungen oder Sprünge zahlreiche Muskeln, Bänder und Gelenke. Füße und Beine sind dabei besonders stark betroffen. Aber gutes und passendes Schuhwerk, gedehnte und aufgewärmte Muskeln, am besten ein leicht schwingender Tanzboden, entlastende Erholungsphasen sowie gut gepflegte Füße reduzieren das Verletzungsrisiko und machen das Tanzen auch für ungeübte zum unbeschwerten Vergnügen.
Gesundes Tanzen, gesunde Füße
Setzen Tanzpaare dynamisch und in den Schrittfolgen perfekt aufeinander abgestimmt einen Fuß gekonnt vor oder hinter den anderen, sieht das elegant aus. Aber nur, wenn die Füße der Dynamik standhalten. Und da hat die Sache einen Haken: Denn laut GEHWOL Fußpflegetrends3 ist nur etwa jeder Dritte in Deutschland zufrieden mit den eigenen Füßen. 97 % hingegen plagen Probleme wie trockene Haut, Hornhaut, schmerzende Füße, Blasen, Pilzinfektionen oder eingewachsene Nägel – und zwar Teenager genauso wie Senioren. Immerhin: 88 % wissen zumindest, dass sie zu Fußproblemen neigen und finden es entsprechend wichtig, die eigenen Füße zu pflegen.
2.400 Zeichen inkl. Leerzeichen
Quellen:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Welttag_des_Tanzes
- https://www.mdr.de/wissen/richtig-tanzen-mit-wissenschaft-100.html
- GEHWOL Fußpflegetrends, Statista, April 2024, n = 1000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, online-repräsentativ
Tabelle: Fußprobleme in Deutschland
Aussage | Total | 16-19 J | 20-29 J. | 29-39 J. | 39-49 J. | 50-59 J | 60 plus |
Ich bin mit dem Zustand meiner Füße zufrieden. | 34 % | 32 % | 37 % | 30 % | 35 % | 33 % | 38 % |
Trockene Haut | 31 % | 24 % | 30 % | 37 % | 38 % | 29 % | 27 % |
Übermäßige Hornhaut | 28 % | 24 % | 20 % | 30 % | 28 % | 27 % | 34 % |
Rissige Haut | 21 % | 5 % | 16 % | 26 % | 22 % | 22 % | 23 % |
Schmerzende Füße | 21 % | 19 % | 19 % | 19 % | 19 % | 24 % | 20 % |
Blasen | 17 % | 25 % | 22 % | 20 % | 20 % | 18 % | 8 % |
Eingewachsene Nägel | 15 % | 20 % | 13 % | 15 % | 13 % | 15 % | 18 % |
Druckstellen | 13 % | 8 % | 15 % | 12 % | 16 % | 14 % | 10 % |
Fußschweiß, -geruch | 13 % | 27 % | 21 % | 15 % | 13 % | 8 % | 6 % |
Nagel- oder Fußpilz | 12 % | 8 % | 15 % | 12 % | 11 % | 11 % | 12 % |
Deformationen | 7 % | 10 % | 11 % | 8 % | 7 % | 4 % | 5 % |
Keines dieser Probleme | 13 % | 14 % | 8 % | 7 % | 13 % | 15 % | 20 % |
Neigen zu Fußproblemen und halten Fußpflege für wichtig oder sehr wichtig | 88 % |
GEHWOL Fußpflegetrends, Statista, April 2024
Abdruck honorarfrei / Beleg erbeten