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Ein Herzensprojekt: Gerlach hilft Waisen in Burkina Faso

Pressemitteilung   •   Jul 15, 2019 11:00 CEST

Kümmern sich um notleidende Kinder in Burkina Faso: die Ordensschwestern "Unserer Lieben Frau von den Aposteln". Bild: Starke Kinder e.V.

Das zentralafrikanische Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Menschen leiden unter Armut, Kriminalität und Terror. Kinder trifft dies besonders schlimm. Häufig werden sie einfach ausgesetzt oder sie haben ihre Eltern verloren. In Diabo kümmert sich um diese Kinder seit 1954 der Orden „Notre Dames des Apôtres“ (NDA –Schwestern Unserer Lieben Frau von den Aposteln), unterstützt durch den Verein Starke Kinder e.V. in Hüllhorst, nahe Lübbecke. Die dort ansässige Eduard Gerlach GmbH fördert die gemeinnützige Arbeit des Vereins in einem aktuellen Projekt: 65.000 Euro waren nötig, um ein voll ausgestattetes Waisenhaus für 30 Kinder bis zu drei Jahren zu errichten. Im Rahmen ihrer 150-Jahr-Feier 2018 rief Gerlach daher zu Spenden statt Geschenken auf. Die Hälfte des Betrags kam auf diese Weise zusammen. Den Restbetrag stockte das Unternehmen auf, sodass Gabriele und Frank Weske, die beiden Gründer des Vereins Starke Kinder, die Fertigstellung des Waisenhauses angehen konnten. Trotz schwierigster Umstände und der bedrohlichen Sicherheitslage konnte der Bau realisiert werden. Im April zogen die ersten Kinder in ihr neues Zuhause ein.

Die prekäre Sicherheitslage vor Ort lies allerdings nicht zu, dass Familie Weske oder ein Vertreter der Eduard Gerlach GmbH bei der Eröffnung des Waisenhauses in Diabo dabei sein konnten. Neben den reinen Baukosten reichten die Mittel aus Lübbecke auch für die Grundausstattung. Der Betrieb vor Ort wird vom Verein nachhaltig unterstützt und von weiteren Organisationen wie dem Orden NDA gesichert. Die Waisenhauskinder bekommen regelmäßige Mahlzeiten und saubere Kleidung. Zudem vermitteln die Nonnen altersgerechte Bildung.

Armut und Kriminalität

Etwa 80 Prozent der 14 Millionen Einwohner Burkina Fasos leben auf dem Land. Unter widrigen Umständen betreiben die meisten von ihnen Landwirtschaft. Es gibt wenig Regen. Der Klimawandel verschärft die Problematik zunehmend. Die Folge: Es herrscht bittere Armut. Doch damit nicht genug. Die Kriminalität, vor allem in Städten wie der Hauptstadt Ouagadougou, und marodierende Terrorgruppen im Grenzgebiet zu Mali fordern ihre Opfer. Kein Wunder also, dass das Auswärtige Amt immer wieder Reisewarnungen für Burkina Faso herausgibt.

Ebenso verwundert es wenig, dass in dieser Lage Kinder zu den am stärksten leidenden Bevölkerungsteilen gehören. Eltern, die selbst in Not sind, setzen aus Verzweiflung ihre Kinder einfach aus. Andere werden zu Waisen, weil ihre Eltern durch Gewalt oder auch häufig durch Aids den Tod finden. So landen schon Babys auf der Straße.

Laufender Betrieb gesichert

Die Gemeinschaft NDA in Diabo nahm 1954 ihre Arbeit in Burkina Faso auf. Um unterernährte Kinder zu ernähren sowie Bildung zu vermitteln, gründeten die Nonnen das CREN (Centre de rééducation et d‘éducation nutritionnelle). Die Trägerorganisation übernimmt in diesem Jahr auch die laufenden Kosten für das neue Waisenhaus. In dem Waisenhaus werden Kinder bis zum dritten Lebensjahr versorgt und anschließend nach Möglichkeit wieder in ihre jeweiligen Familien zurück integriert.

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