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Von Fuß bis Kopf: Fußreflexzonenmassage

Pressemitteilung   •   Nov 30, 2015 12:23 CET

Wellness mit Fußmassagen

Schon vor Jahrtausenden wendeten Chinesen, Inder und Ägypter Vorläufer der uns bekannten alternativmedizinischen Fußreflexzonenmassage an. Warum? Sie glaubten, dass sich durch Stimulation bestimmter Stellen am Fuß Organe des Körpers positiv beeinflussen lassen. Heute ist diese Massageart oft Bestandteil von Wellnessangeboten, obwohl ihre Wirkweise nicht vollends geklärt ist. Sie trägt jedoch meist zu Wohlbefinden und Entspannung bei.

Wahrscheinlich haben Sie schon einmal das Schaubild mit den bunten Fußsohlen gesehen, welches mit den Namen verschiedener Organe beschriftet ist. Hinter dem Schaubild steckt folgende Auffassung: Der gesamte menschliche Körper spiegelt sich am Fuß in sogenannten Reflexzonen wider. Durch die Stimulation einzelner Zonen gelangen von ihm über das Nervensystem Reize zu den entsprechenden Organen und Geweben. Dadurch sollen sich Verspannungen lösen und durch Stress hervorgerufene Beschwerden, wie Schmerzen, gelindert werden. Umfassende Ergebnisse über die Wirkweise dieser Massage fehlen. Jedoch wiesen Wissenschaftler der Universität Innsbruck nach, dass ein sanfter Druck auf die korrespondierende Reflexzone die Durchblutung der Nieren anregt – und damit auch deren Entgiftungsfunktion. Zudem berichten viele Menschen von verbesserten Gesundheitszuständen, nachdem ihre Fußreflexzonen massiert wurden.

Von Ureinwohnern gelernt

Als Begründer der heutigen westlichen Fußreflexzonenmassage gilt der amerikanische Arzt William Fitzgerald. Er beobachtete die Ureinwohner, wie sie ihren Angehörigen bei Erkrankungen und Schmerzen bestimmte Punkte am Fuß massierten und ihnen so Linderung verschafften. Fitzgerald untersuchte, welche Punkte mit welchen Organen in Kontakt standen. Er entwickelte ein System, das den Körper auf den Fuß übertrug und in zehn senkrechte Zonen einteilte. Im Laufe der Zeit wurde dieses Konzept um weitere waagerecht verlaufende Zonen ergänzt. Heute existieren viele verschiedene Darstellungen des Fußreflexzonensystems. Als grobe Einteilung gilt jedoch: Die Zehen spiegeln Kopf und Hals wider, der Mittelfuß entspricht dem Brustraum, Knöchel und Ferse wiederum sind an Bauch und Becken gekoppelt.

Massage nur beim Profi

Eine Fußreflexzonenmassage kommt hauptsächlich bei Rücken- und Kopfschmerzen, bei organischen Funktionsstörungen, Schlafstörungen und Arthritis zum Einsatz. Eine Behandlung dauert beim ersten Mal meist 60 Minuten. Die Folgebehandlungen sind oftmals kürzer. Der Masseur tastet die Füße genau ab und aktiviert durch eine spezielle Druckpunktmassage die Reflexzonen. Zum Schluss ist Entspannung angesagt, damit die Behandlung ihre volle Wirkung entfalten kann. Jedoch kommt als Masseur nur ein erfahrener Fußspezialist infrage. Er achtet genau auf körperliche Reaktionen und berücksichtigt weitere gesundheitliche Aspekte, die für diese Behandlungsform ausschlaggebend sein können. Begleiterscheinungen wie Schlafstörungen, Nervosität oder Durchfall können zu Behandlungsbeginn auftreten, klingen aber bald wieder ab. In bestimmten Fällen sollte eine Fußreflexzonenmassage aufgrund ihres besonderen therapeutischen Effekts nicht angewendet werden. Dazu zählen eine akute Entzündung der Venen, Fieber oder Schwangerschaft. Auch bei rheumatischen Erkrankungen sowie Durchblutungsstörungen in den Füßen stellt eine Fußreflexzonenmassage keine geeignete Behandlungsmethode dar.

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Die Eduard Gerlach GmbH ist mit ihren beiden Marken GEHWOL und GERLACH TECHNIK einer der beliebtesten Komplettanbieter für Fußpflege-Präparate und -Technik. Das Vollsortiment umfasst Präparate mit unterschiedlichen Darreichnungsformen, Galeniken und Wirkstoffformulierungen sowie für unterschiedliche Hauttypen und Hautprobleme. Die Präparate sind ausschließlich in Apotheken, Fußpflegepraxen und Kosmetikinstituten erhältlich.

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